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Interview: To Notice Such Music

Januar 20, 2010


Lesen Sie die Geschichte hinter Jon Lords bevorstehendem neuen Album, To Notice Such Things, das am 29. März 2010 erscheint.

Das Album ist der Erinnerung an seinen verstorbenen Freund Sir John Mortimer gewidmet und enthält eine Suite in sechs Teilen für Soloflöte, Piano und Streichorchester, ebenso wie drei weitere Kompositionen für die gleichen Spieler.

Dies ist Teil 1 eines brandneuen Interviews für JonLord.org, wo Jon Lord die Musik auf dem neuen Album diskutiert, Bilanz zieht über ein geschäftiges 2009 und einen Blick auf die Pläne für die Zukunft wirft.

Wir erwischen Jon als er die endgültigen Mixe für das neue Album überprüft.

- Ich habe jetzt die endgültigen Mixe und Edits erhalten, die ich gerade in diesem Moment anhöre um zu sehen ob da irgendetwas anderes ist, worüber ich mich beklagen kann, lacht er.

Nachdem er ernsthaft geworden ist erklärt er die Ursprünge von To Notice Such Things.

- Die Inspiration für die Suite ist mein Freund John Mortimer, der früher in diesem Jahr verstorben ist.

- Er war ein großartiger Freund und eine große Inspiration für mich und ich hoffe meine Liebe und mein Respekt für ihn kommen aus der Musik zum Ausdruck, sagt Jon.

-Ein paar Wochen nachdem er verstorben ist wurde mir ein Auftrag angeboten, ein Stück für Soloflöte und Streicher zu schreiben – im Wesentlichen ein Flötenkonzert. Zuerst lehnte ich es ab, weil ich dachte dass nicht genug Zeit dafür wäre, aber nach ein paar Tagen des Nachdenkens erkannte ich dass ich diese drei kleinen Stücke für Flöte und Piano hatte die ich für die Theaterdarbietungen geschrieben hatte, die ich mit Sir John machte, und ich dachte dass sie die Basis für dieses ‚Flötenkonzert’ liefern könnten, und dass ich zu seinem Gedenken schreiben könnte.

- John und ich wurden vor ungefähr 12 Jahren Freunde. Ein paar Jahre später fragte er ob ich daran interessiert wäre das Piano zu spielen und ein wenig Musik für ihn zu schreiben, für seine Theaterdarbietungen – Mortimer’s Miscellany – während derer er auf der Bühne saß und, begleitet von zwei Schauspielerinnen, einem Pianisten und einem Flötenspieler, Gedichte und Prosa las, Geschichten und Witze und dazu gehörende urkomische Rechtsanekdoten erzählte, und seine wunderbar weise und witzige Stellung zum Leben, der Liebe und dem Recht darbot.

Gedächtnisgottesdienst in der Kathedrale
To Notice Such Things
wurde zur Gänze uraufgeführt beim 2009er Shipley Festival am 5. Juli (unser Reporter sagte es war ‚ein wahrer Genuss’). Am 17. November führte Jon Lord drei der Stücke beim Gedächtnisgottesdienst für Sir John Mortimer in der Southwark Cathedral in London auf. Der Gottesdienst umfasste auch eine Ansprache von Lord Kinnock und Lesungen aus Sir John Mortimers eigenen Werken.

- Es war irgendwie ein fröhlich-trauriger Anlass. Die Kathedrale war absolut voll. Es waren hunderte von Leuten da, und die Liste von Gästen die sie in der Times am nächsten Tag veröffentlichten war erstaunlich… Lords, Ladies und Gentlemen, ebenso wie wir, das gemeine Volk! Unmengen von berühmten Schauspielern und Schauspielerinnen; Politiker, Anwälte von denen die meisten Freunde von John gewesen waren, und so weiter. Es war ein ziemlicher Anlass.

- Zu Beginn des Gottesdienstes spielte ich das Eröffnungsstück, As I Walked Out One Evening. Gegen Ende des Gottesdienstes las Jeremy Irons das Gedicht Afterwards und danach spielten wir das letzte Movement. Dann, nach dem Gottesdienst, bevor die Leute gingen, spielten wir Turville Heath.

- Die Reaktion die ich danach von jedermann bekam war wirklich positiv auf eine höchst angenehme Weise. Jedermann fragte mich ‘Wo kann ich es bekommen?’ Also sagte ich ‘Nun, behalten Sie JonLord.org im Auge und Sie werden es herausfinden.’

- Was mir am meisten Freude machte war, dass die Musik die ich für John geschrieben hatte, anscheinend jedermann berührte und sie schien seinen Charakter auch für sie herüberzubringen. Das gefiel mir wirklich sehr, ja, wirklich sehr gut. Aber jetzt werden wir sehen was der Rest der Welt darüber denkt.

- Es gefällt mir wirklich sehr dass es dieses Album ist das als Nächstes herauskommt. Es heißt To Notice Such Things weil das die letzte Zeile des Gedichts Afterwards ist; ‘Er war ein Mann der solche Dinge üblicherweise bemerkte’.

Lesen Sie auch: Jon Lord erklärt To Notice Such Things, Titel für Titel.

Kommen Sie zurück zu JonLord.org um die nächsten Teile dieses Interviews zu lesen – über Jons ausgelasteten Zeitplan 2009 und zukünftige Pläne.

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To Notice Such Things, Titel für Titel

Januar 20, 2010

Jon Lord geleitet uns durch To Notice Such Things, Titel für Titel.

- Das erste Movement basiert auf der Eröffnungsmusik der Show, die wir machten, und das erste Stück das er gewöhnlich las war ein Gedicht von W.H. Auden. Ich nehme an es handelt vom Triumph der Zeit. Es beginnt zunächst wirklich tapfer und ziemlich fröhlich und es heißt As I Walked Out One Evening.

Es endet auf eine eher niedergeschlagene Weise mit der Warnung dass ‘…du die Zeit nicht überwinden kannst.’

- Das nächste Stück heißt At Court, und dies ist wo ich versuche mir John vorzustellen als er in seiner Glorie in den späten 60ern, 70ern und den frühen 80ern einer der großartigsten Rechtsanwälte von London war. Er war bekannt für seinen enorm schnellen Witz und umwerfenden Humor, und seine Liebe für Debatten. Ebenso liebte er Frauen, und so verwende ich das Wort Hof unter den gegebenen Umständen nicht nur für den Gerichtshof sondern auch für den Hof machen. Die große Melodie in der Mitte ist Sir John verliebt. Es ist wirklich über ihn in jenen Jahren als er auf seinem Höhepunkt war. Dieser enorm witzige und wunderbare Mann.

- Das dritte Movement heißt Turville Heath. Dies ist wo John gelebt hat; es ist in den Chiltern Hills, nicht zu weit weg von wo ich lebe, ungefähr drei Meilen. Er lebte sein ganzes Leben dort in dem Haus das sein Vater gebaut hat. Dort wurde er geboren und dort starb er auch. Es ist über Sir John wie er einfach dort in seinem Garten, den auch sein Vater geliebt hatte, umherschlendert.

- The Stick Dance beschreibt Ereignisse viel später in Johns Leben. Am Ende konnte er seine Beine nicht mehr gebrauchen, und in den paar Jahren davor musste er an einem Stock gehen. Er liebte es zu tanzen, aber natürlich konnte er es dann nicht mehr. Also stand er da mit seinem Stock in der einen Hand und in seiner anderen Hand war die Hand einer jungen Frau, die all das Swingen besorgte. Er stand da und genoss den Anblick. Das Stück versucht, diesen Anblick heraufzubeschwören. Am Ende gerät er natürlich etwas außer Atem einfach nur vom dastehen, und er muss sich hinsetzen. Die Musik wird langsamer und klingt am Ende ab in das nächste Movement.

 - The Winter of a Dormouse ist ein Bild von Johns letztem Winter, der eine harte Zeit war für jedermann der ihn kannte – aber man kann sich nur vorstellen wie es für ihn gewesen sein muss.

- Es endet mit einem Movement genannt Afterwards, welches das letzte Gedicht ist das John gewöhnlich in seiner Show las. Es ist ein Gedicht von Thomas Hardy in welchem sich der Dichter vorzustellen versucht was die Leute über ihn sagen könnten nachdem er gestorben ist. John beendete die Show, indem er sagte dass er das Gedicht zum Gedenken an seinen Vater lese, und dann sollte er sagen “Oder vielleicht als ein Epitaph für mich.” Dieses Stück basiert auf der Musik die ich gewöhnlich spielte während das Gedicht gelesen wurde.

- Es endet traurig aber ich hoffe dass es auch erbaulich ist, und dass es zeigt dass, obwohl er von uns gegangen ist, die Erinnerung an ihn hell und klar und gut ist, und wir immer noch über ihn lächeln. Das ist das Gefühl dieses Stückes für mich. Es ist ein weiteres meiner herbstlichen Stücke.

Aber sogar mit dem traurigen Ende ist das vorrangige Gefühl des gesamten Albums ein sehr erbauliches Gefühl.

- Das war Sir John. Sein Charakter durchdringt das ganze Album – obwohl die drei letzten Stücke nicht über ihn geschrieben sind. Das ganze Album ist wirklich zustande gekommen als ein Resultat davon über ihn zu schreiben, und ich denke das ist eine gute Sache. Ich bin sehr glücklich darüber.

Zusätzliche Stücke
Das neue Album enthält drei zusätzliche Stücke; Evening Song, For Example und Air On the Blue String.

- Der Geschäftsführer des Royal Philharmonic Orchestra, Andrew Cornall, schlug vor, Evening Song zu machen. Ich fragte wer es singen würde, aber er schlug vor es als Instrumental zu machen. Also ersetzte ich den Gesang mit einer Altflöte und einem Waldhorn, und los ging es.

- Es gefällt mir. Es stellte sich als sehr warmes Stück heraus, und es sagt noch immer sehr das Gleiche aus was die Worte sagen. Es war nicht etwas das ich besonders erwartete zu tun, einfach eine jener unüblichen Anfragen und als ich es machte, und ich hörte es beinahe zum ersten Mal als wir es aufnahmen, war es auch eine erhebende Erfahrung. Ich habe niemals zuvor eines meiner Stücke als Instrumental arrangiert. Es war eine unterschiedliche Disziplin, und eine sehr erfreuliche. Es hat mir die Idee für ein paar weitere Instrumentale gegeben, die auf Liedern basieren.

- Das nächste Stück ist For Example, das sein Dasein als kleines Pianostück begann, gewidmet meinen Freunden den Trondheim Soloists und ihrem musikalischen Leiter Øyvind Gimse. Dies ist jetzt zu etwas sehr, sehr Unterschiedlichem und viel größerem Stück geworden. Zuerst ist es eine Hommage an Edward Grieg, einem Komponisten der mich sehr inspiriert hat als ich jung war. Aber es ist zu mehr geworden als das. Es wurde zu einer Elegie für meinen Klavierlehrer, Frederick Alt, der ein sehr gestörter Mann war und kein leichtes Leben hatte. Er brachte mich zu Grieg und es hat etwas zu tun mit jenen vergessenen Jahren vor langer Zeit in meinen frühen Teens.

- Also wurde es zu einem viel größeren Stück, als was es vor zwei oder drei Jahren begann, und es gefällt mir noch immer ebenso sehr wie irgendetwas das ich jemals geschrieben habe. Es kam schnell als ich begann daran für das Album zu arbeiten mit dieser neuen Art es zu betrachten. Es wuchs einfach.

- Irgendwie erkannte ich, als ich es schrieb, dass es offensichtlich mehr war als nur Edward Grieg und meine Schuld an ihn. Es war viel weiter und tiefer als das, und mir wurde bewusst dass ich meinen Respekt jemandem zollte der mir so viel gegeben hatte, und dass ich das zu der Zeit offensichtlich nicht erkannt hatte.

- Als ich aufhörte Klavierstunden zu nehmen und Leicester verließ und mit meinem Leben weitermachte, dachte ich nicht sehr viel an Frederick. Ein paar Jahre später bemerkte ich dass er unter schwierigen Umständen gestorben war und ich nehme an, ich versuchte einfach das zu berühren.

Die Zeit in Jons Leben die For Example inspirierte ist tatsächlich nicht allzu weit entfernt von dem was Boom of the Tingling Strings inspirierte.

- Das erste Movement von Boom ist über mich als ich ein sehr junger Knabe war und ich erinnere mich einfach nur an jene frühen musikalischen Einflüsse, wie Tanten die Klavier spielen, und solche Sachen. Irgendwie kommt For Example zwischen Movement Eins und Zwei von Boom of the Tingling Strings – oder irgendwo dort drinnen weil das zweite Movement von Boom über mich ist, wie ich drunten in London bin und es geschafft habe zu entkommen und meinen Weg zu finden.

- Es ist schrecklich schwierig genau zu sagen wovon ein Musikstück handelt weil es am Ende von gar nichts handeln muss. Musik muss nur von sich selber handeln, und wenn sie dich berührt, kannst du das Bild selber malen. Es muss nicht wirklich der Komponist sein der das Bild für dich vormalt, aber manchmal ist es nützlich zu wissen, woran der Komponist denkt. Und ein Zuhörer mag sagen ‘Nein, es tut nichts davon’. Natürlich kannten Sie als Zuhörer meinen Klavierlehrer nicht, Sie kannten Edward Grieg nicht, aber Sie haben Griegs Musik gehört, also könnte das ein Berührungspunkt sein. Aber es zählt nicht wovon es handelt. Was zählt ist ob es Sie berührt. Und Sie malen Ihr eigenes Bild.

- Der Zuhörer sollte dazu ermuntert werden, die Musik ihn oder sie einfach dorthin führen zu lassen, wohin sie will. Die Sache ist die, bei For Example bin ich nicht ganz sicher was die Bilder in meinen Gedanken waren weil die Musik beinahe ankam als das was man absolute Musik nennen könnte. Es war nicht wirklich als ob ich ein Bild malte als ich es schrieb; es floss einfach aus mir heraus. Das ist es weshalb es mir so gut gefällt, weil ich erst als ich es zum ersten Mal hörte und wir es aufnahmen, vollständiger erkannte, worüber es sein könnte. Und so war ich fasziniert von diesem Prozess – es ist ein Prozess der nicht unbedingt schon vorher so leicht vor sich gegangen ist. Also freute ich mich wie ein kleines Kind darüber.

- Air on the Blue String ist ein weiteres Stück das gewachsen ist. Es ist dem Cellisten Matthew Barley gewidmet, wegen einer Bemerkung darüber dass er einem jungen Cellospieler gesagt hatte er solle in Betracht ziehen den Blues zu hören oder vielleicht sogar zu versuchen zu improvisieren – oder man könnte es ‘nicht vom Blatt spielen’ nennen – und dass ihm das bei seiner Interpretation von Bach helfen könnte.

- Nun, ob irgendjemand sonst dieser Bemerkung von Matthew zustimmen würde weiß ich nicht, aber der Gedanke dahinter versetzte meine kreativen Säfte in Wallung.

- Alles in allem, wenn man bedenkt dass ich am Anfang des Jahres – nun, Februar oder März – mir nicht bewusst war dass ich dieses Album machen würde. Da ist es plötzlich. Ich mag es wenn das passiert – wenn Dinge unerwartet hervorspringen, beinahe aus dem Nichts.

Afterwards ist das letzte Stück des Albums. Darauf ist Jeremy Irons, der Thomas Hardys gleichnamiges Gedicht liest, mit Jon Lord am Piano.

Lesen Sie auch: Interview Teil 1 – To notice such music

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Öffentliche Probe in Potsdam

Januar 18, 2010

Jon Lords Konzert in Potsdam (bei Berlin) am 23. Januar ist seit Monaten ausverkauft. Falls Sie kein Ticket für das Konzert bekommen haben, können Sie Jon Lord zusehen wie er sich mit dem Orchester am Nachmittag des Konzertes vorbereitet – in der gleichen Halle in Potsdam.

Die Probe beginnt am 23. Januar um 15:00. Tickets kosten 20 Euro und können bei der Halle unter +49 (0) 331-28 888 28 reserviert werden. Mehr Info auf der Webseite der Halle.

Jon Lord in Potsdam am 23. Januar:
15:00 Probe im Nikolaisaal, Potsdam (bei Berlin), Deutschland
20:00 Konzert im Nikolaisaal, Potsdam (bei Berlin), Deutschland Ausverkauft!

Concerto for Group and Orchestra und mehr, aufgeführt von Jon Lord mit Demon’s Eye, Kasia Laska und Steve Balsamo /Gesang) und Deutsches Filmorchester Babelsberg unter der Leitung von Scott Lawton.

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Jon Lord: neues Album zum Gedenken an Sir John Mortimer

Januar 10, 2010

Jon Lord wird sein nächstes Album, To Notice Such Things, am 5. April 2010 über Avie Records veröffentlichen.

Benannt nach dem Hauptwerk – einer Suite für Soloflöte, Piano und Streichorchester in sechs Sätzen – wurde das Album inspiriert, und ist gewidmet der Erinnerung an Jons lieben Freund Sir John Mortimer, dem englischen Rechtsanwalt, Dramatiker, Drehbuchautor und Schöpfer von Rumpole of The Bailey, der im Januar 2009 gestorben ist.

- Er war ein wunderbarer Freund und eine große Inspiration für mich und ich hoffe dass meine Liebe und mein Respekt für ihn in der Musik zum Ausdruck kommen, sagt Jon.

- Ein paar Wochen nachdem er verstorben war, wurde mir ein Auftrag angeboten, ein Stück für Soloflöte und Streicher zu schreiben – im Wesentlichen ein Flötenkonzert. Zuerst lehnte ich es ab, weil ich dachte dass nicht genug Zeit dafür wäre, aber nach ein paar Tagen des Nachdenkens erkannte ich dass ich diese drei kleinen Stücke für Flöte und Piano hatte die ich für die Theaterdarbietungen geschrieben hatte, die ich mit Sir John machte, und ich dachte dass sie die Basis für dieses ‚Flötenkonzert’ liefern könnten, und dass ich zu seinem Gedenken schreiben könnte.

- John und ich wurden vor ungefähr 12 Jahren Freunde. Ein paar Jahre später fragte er ob ich daran interessiert wäre das Piano zu spielen und ein wenig Musik für ihn zu schreiben, für seine Theaterdarbietungen – Mortimer’s Miscellany – während derer er auf der Bühne saß und, begleitet von zwei Schauspielerinnen, einem Pianisten und einem Flötenspieler, Gedichte und Prosa las, Geschichten und Witze und dazu gehörende urkomische Rechtsanekdoten erzählte, und seine wunderbar weise und witzige Stellung zum Leben, der Liebe und dem Recht darbot.

Die Musik, die für diese Shows geschrieben wurde, hat sich jetzt zu Jons neuem Album, To Notice Such Things, entwickelt.

- Es gab ein Total von ungefähr sechs Minuten von Musik das zu einer 27minütigen Suite für Soloflöte, Piano und Streichorchester angewachsen ist. Ich habe es während März, April und Mai geschrieben, und es war eine emotionale und nichtsdestotrotz faszinierende Erfahrung daran zu arbeiten, während Johns Präsenz noch immer so überaus stark war. Tatsächlich ist sie es immer noch, aber damals war er wirklich gerade erst verstorben.

- Ich denke er ist ziemlich stark in jeder Note des Stücks, und ich bin wirklich zufrieden damit, weil ich denke dass er glücklich damit wäre was meine Gedanken über ihn sind.

Die Suite endet mit einem Satz genannt Afterwards, benannt nach dem Gedicht von Thomas Hardy das John Mortimer üblicherweise am Ende seiner Show las.

Beides, die Suite selber und das Album sind betitelt To Notice Such Things weil die letzte Zeile vom Gedicht von Harding ‚He was a man who used to notice such things’ (Er war ein Mann der üblicherweise solche Dinge bemerkte) ist.

Das Album das zur Gänze instrumental ist wurde am Ende des letzten Septembers mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Clark Rundell und mit Cormac Henry an der Flöte aufgenommen, und es enthält weitere drei Stücke.

1. To Notice Such Things

a. As I Walked Out One Evening
b. At Court
c. Turville Heath
d. The Stick Dance
e. The Winter of a Doormouse
f. Afterwards

2. Evening Song
3. For Example
4. Air on the Blue String
5. Afterwards (Gedicht, gelesen von Jeremy Irons)

Kommen Sie zurück zu JonLord.org um Kostproben aus To Notice Such Things zu hören.

Ebenso können Sie bald unser Neujahrsinterview mit Jon Lord lesen, in dem er auf ein arbeitsreiches Jahr 2009 zurückblickt, das neue Album diskutiert, und seine Pläne für die Zukunft generell.

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Jon Lord zieht in die Hall of Fame von Classic FM ein

Januar 10, 2010

Jon Lords Durham Concerto ist der höchste neue Eintrag in der Hall of Fame 2009 von Classic FM. So wie die Hörer der britischen Radiostation Classic FM abgestimmt haben, erreichte das Durham Concerto Platz 75.

Das Durham Concerto ist Seite an Seite mit einigen der berühmtesten Stücke der klassischen Musik: Mozarts Zauberflöte (Platz 70), Chopins Klavierkonzert Nr. 1 (Platz 72), Verdis Requiem (Platz 78) und Wagners Tristan und Isolde (Platz 79).

Jon Lords Boom of the Tingling Strings ist ebenfalls in der Hall of Fame von Classic FM, wo es auf Platz 198 gekommen ist. Darüber hinaus kam Jon Lord auf der Liste der lebenden Komponisten auf Platz 6.

Classic FM spielte das gesamte Durham Concerto am Sonntag dem 12. April. Die vollständige Liste weist 300 Musikstücke auf.

Sehen Sie die gesamten Top 300 der Hall of Fame 2009 von Classic FM.

Danke an FridaRox.

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Stimmen Sie für Jon Lord in der Hall of Fame von Classic FM

Januar 9, 2010

Classic FM sammelt Stimmen für seine Hall of Fame 2010.

Letztes Jahr war Jon Lords Durham Concerto der höchste neue Eintrag in der Hall of Fame von Classic FM. Es sprang auf Nr. 75 während Boom of the Tingling Strings Nr. 198 erreichte.

Stimmen Sie jetzt für Jon Lord
Sie können helfen, Jon Lords Position in der diesjährigen Hall of Fame von Classic FM zu halten indem Sie online für ihn stimmen. Es ist gratis und erfordert nur ein paar Sekunden.

Tragen Sie einfach ‘Lord‘ in das Abstimmungsformular ein und Sie werden die Gelegenheit erhalten für Durham Concerto, Boom of the Tingling Strings und Disguises zu stimmen. Sie dürfen dreimal wählen.

Geben Sie Ihre Stimmen jetzt ab.

Letzter Termin für die Online Stimmabgabe ist Sonntag der 31. Januar 2010 um 23:59.

Lesen Sie mehr: Jon Lord zieht in die Hall of Fame 2009 von Classic FM ein.

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Jon Lords Liebe für die Schweiz

Dezember 13, 2009

Seit beinahe 40 Jahren war Jon Lord ein häufiger Gast im Schweizer Schigebiet von Zermatt.

Der Ort wurde ihm von seinem Freund Tony Ashton empfohlen, und er ging zum ersten Mal dorthin nach den Aufnahmen für Machine Head in Montreux im Jahre 1971.

In einem brandneuen Interview mit dem Schweizerischen Xecutives.net spricht er über seine lebenslange Liebe für die pittoreske kleine Stadt in den Alpen.

-Schauen Sie sich um, es ist ein so großartiger Ort, all diese Felsen, der Schnee und der blaue Himmel. Es ist noch immer diese Ansichtspostkarte in die ich vor beinahe 40 Jahren hineingetreten bin. Es sprach mich sofort an. Ich habe mich immer sehr als Teil dieses Ortes gefühlt. Die Leute kennen mich, aber wer auch immer du bist, sogar wenn du der König der Welt bist, sie lassen dich einfach in Ruhe, erklärt Jon Lord.

In dem Interview diskutiert Jon Lord ebenso seine Herangehensweise beim Komponieren von Musik, wie er Frida zum ersten Mal in Zermatt getroffen hat, wie er einen Freund jenes Typen getroffen hat, der 1971 die berüchtigte Signalpistole im Casino von Montreux abgefeuert hat und vieles mehr.

Lesen Sie das vollständige Interview auf Xecutives.net.

Extra: Sehen Sie wie Jon Lord das (unveröffentlichte) Air On The Blue String beim Zermatt Unplugged am 9. April 2008 aufführt.

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Video: Kasia Laska singt Soldier Of Fortune

Dezember 12, 2009

Kasia Laska ist Jon Lords weibliche Sängerin bei Liveauftritten. Sehen und genießen Sie ihre eigene akustische Version von Deep Purples Soldier Of Fortune, gefilmt für das Polnische Frühstücksfernsehen früher in diesem Jahr.

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Kiel Proben im TV

Dezember 10, 2009

Das deutsche Fernsehen NDR besuchte letzte Woche Jon Lords Proben in Kiel. Sehen Sie den Bericht, in dem die Probe und ein Interview vorkommen.

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Jon Lord wird das Hammond Labor in London eröffnen

November 15, 2009

Jon-Lord-at-the-HammondJon Lord wird das Band durchschneiden und offiziell das neue Hammond Keyboards Labor an den Londoner Tech Music Schools am 28. November 2009 eröffnen. Mit ihm wird der bekannte Hammond Spieler James Taylor sein.

Tech Music School sagt dass sie geehrt sind durch die Gegenwart von so einflussreichen Persönlichkeiten bei der Eröffnung von all den neuen Räumlichkeiten.

Das brandneue Hammond Keyboard Labor weist 6 x XK1 Drawbar Keyboards, XK3c Drawbar Keyboard, XK Pro System 2 Manual Orgel und ein 2101 Leslie Lautsprecher System auf.

Jon Lord unterstützt die Tech Nusic Schools in ihrer Entscheidung, spezialisierte Module der Hammond Orgel zu unterrichten. Das einjährige Diplom, 1 Jahr Cert HE und 3 Jahre BMus Degree Studenten werden das Instrument lernen. Es wird ebenso einen speziell entwickelter Teilzeit-Kurs und private Lektionen die nur für das Hammond Keyboard erhältlich sind, geben.

Mit der Eröffnung wird sich Jon Lord ebenso Zeit nehmen um mögliche und bereits vorhandene Studenten zu treffen und auch im Anschluss an die Eröffnung Memorabilias zu signieren.

Mehr Infos unter keyboard-tech.co.uk.

Beobachten Sie Jon Lord bei der Erklärung wie er seinen unverwechselbaren Hammond Sound entwickelt hat: