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Bericht: Erfolg in Rottweil!

Mai 15, 2011

Jon Lord Blues Project: Rottweil, Alte Stallhalle, Internationales Jazz Festival, Deutschland – 14. Mai 2011

Bericht von Bo Olsson

Es muss schwer sein Jon Lord zu sein, weil man von allem was du tust erwartet dass es besser ist als was jeder andere tut. Und alles sollte wundervoll sein, magisch und Weltklasse. Aber wissen Sie was? Wenn es um Jon Lord geht, ist es das immer. Der Maestro hat es wieder getan…

Rottweil am 14. Mai war ein Abend von purem Genie, der uns mehr gab als wir hätten erwarten können. Die Musik war ein großartiger Mix und die Musiker, nun, was kann ich sagen? Der Maestro wie immer eine Freude zu sehen. Er lieferte erstaunliche Soli und Musik von dieser Hammond und er war ebenso geschwind darin, die Ehre über den Rest der Band zu verteilen.

Pete York hielt die Dinge am Laufen mit einem beständigen Beat und gab uns ein wundervolles Schlagzeugsolo in I’m a Man. Colin Hodgkinson forcierte den ganzen Abend stark um das Meiste aus allen zu holen. Und in Walking Blues zeigte er uns was für eine grandiose Stimme er hat. Zoot Money beeindruckte mit seiner Stimme, seinen Keyboards und seinem Humor. Und die wunderbare Stimme von Maggie Bell, gut und stark perfekt für den Blues.

Aber für mich war der Star des Abends, gemeinsam mit Jon, Miller Anderson. Er singt wundervoll, wir alle wussten das, aber heute Nacht spielte er die Gitarre als ob er den gleichen Pakt wie Robert Johnson geschlossen hätte. Vielleicht hat Houston, Schottland, die gleichen Wegkreuzungen wie das Mississippi-Delta.

Die erste Hälfte gab uns große Momente mit Songs wie Wishing Well, gesungen von Maggie Bell, It Never Rains But It Pours von Zoot Money und Fog on the Highway. Miller Anderson sang das Letztere und es wurde zu einem Favoriten von mir.

Die zweite Hälfte begann mit Jon der auf der Hammond spielte und uns zu Lazy führte, immer großartig in den Händen von Mr. Lord. Wir bekamen ebenso Walking Blues, gesungen und gespielt von Colin, Good Times mit Zoot der sang und urkomisch war, Houston (in Schottland, nicht Texas), gesungen von Miller, und I believe I’m in love with you von Maggie. Ein weiterer Höhepunkt war Miller Anderson der When a Blind Man Cries mit einer Menge Blues-Feeling sang.

I’m a man mit dem Schlagzeugsolo und Gimme Some Loving waren die Zugaben. Danach wurde das Publikum wild und wollte mehr. Die Band kam nicht zurück, aber jedermann stand stampfend und klatschend lange nachdem die Lichter angegangen waren.

Ich flog von Schweden herunter für diesen Gig, und er war es wirklich wert, also wenn das Jon Lord Blues Project irgendwo in Ihre Nähe kommt, dürfen sie es nicht verpassen. sie gaben uns allen sicherlich eine Nacht um sich daran zu erinnern. Ich habe Mr. Lord dafür zu danken dass er diese Gruppe von Musikern zusammen gebracht hat. sie spielen exzellenten Blues und jetzt warte ich nur auf die Aufnahme, sicherlich muss bald eine herauskommen.

Erste Hälfte:
1. Chicken Chack
2. Hoochie Coochie man
3. Wishing well
4. The years go passing by
5. It never rains but it pours
6. Fog on the highway
7. That’s the way I feel.

Zweite Hälfte:
1. Lazy
2. Walking Blues
3. Down the hole
4. Good times
5. Houston
6. Respect yourself
7. When a blind man cries
8. I believe I’m in love with you.

Zugaben:
I’m a man
Gimme some loving.

Bo Olsson, Schweden

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