Posts Tagged ‘To Notice Such Things’

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Ein Mann, der solche Dinge zu bemerken pflegte

Juni 25, 2013

Wieder an ein Interview erinnert, das Jon mit dem Exclusive Magazine 2010 für die Veröffentlichung seines Albums To Notice Such Things gemacht hat.

Es war ein Auftragswerk vom Shipley Arts Festival im Süden Englands. Es besteht aus sechs verschiedenen Stücken, jedes basierend auf einem Moment oder einer Zeit im Leben von Jons Freund, John Mortimer.

Nachklingende Eindrücke
Im Interview spricht Jon über den Eindruck, den Menschen bei Anderen hinterlassen, und der bleibt, sogar nachdem sie verstorben sind. Jon war stolz darauf, dass John Mortimers Freunde ihren Freund in der Musik wiedererkannten, die Jon geschrieben hatte.

‚Ich fühlte wirklich, dass John auf meiner Schulter saß, als ich es schrieb. Ich denke, das ist das spirituelle Element daran. Wir können nichts dafür, wir sind menschlich – im Verlauf der Zeit schwinden die Leute in unserer Erinnerung, nachdem sie gegangen sind. Es ist einfach die Natur der Kreatur Mensch. Wir bewegen uns voran, wir müssen es.‘

‚Aber was nett an dieser Musik ist, ist dass sie den Leuten hilft sich an diesen lieben Mann zu erinnern. Natürlich wird es eines Tages, falls die Musik weiterhin gespielt werden wird, nichts mehr ausmachen, ob sie über John Mortimer war. Was von Bedeutung sein wird ist, ob sie in die Ohren der Leute flüstern und nette Dinge sagen wird. Letzten Endes ist es das, was Musik tut.‘

Piano mit Sechs
Jon sagt über seine erste Bekanntschaft mit dem Piano:

‚Ich war fünf Jahre alt, so sagt mir mein Bruder, als ich zum ersten Mal an einem Piano saß, und begann meinen Unterricht mit Sechs. Und als ich in der Mitte meiner Teenagerjahre war, kam Rock and Roll, und trat mir in mein Hinterteil, und ich verliebte mich in Rock and Roll. Aber ich war glücklich, nehme ich an, dass ich mich nicht mit der klassischen Musik entliebte, die ich als Pianist gelernt hatte seit ich 6 war.‘

Und ich denke, das definiert so ziemlich mein musikalisches Leben und meine Karriere, die Liebe für Beides, und tatsächlich für alle Arten Musik. Und mein Versuch bei vielen Gelegenheiten war es, die zwei größten Lieben in meinem Leben zusammen zu bringen, mit unterschiedlichen Konsequenzen.‘

Beide, To Notice Such Things und Jons Concerto for Group and Orchestra, wurden mit dem Royal Liverpool Symphony Orchestra aufgenommen und sind in Jons Webshop erhältlich.

Lesen Sie das vollständige Interview

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Jon Lord spendet Musik für ein Mortimer Stück

Oktober 17, 2010

Jon Lord hat die Musik von To Notice Such Things, die er für Sir John Mortimer geschrieben hat, für eine örtliche Bühnenproduktion in Henley on Thames, England, gespendet, die nächste Woche Mortimers A Voyage Around My Father aufführen wird.

Im Laufe ihrer Freundschaft sprachen Jon Lord und Sir John Mortimer tatsächlich darüber, ihre eigene musikalische Show zu schreiben, schreibt Get Reading:

– Wir sprachen darüber, ein schickes Musical oder eine kleine Oper zusammen zu schreiben und John war daran interessiert, Oscar Wildes The Canterville Ghost zu adaptieren. Ich las es, aber am Ende war es etwas, das mehr Spaß machte darüber bei einer Flasche Wein an einem Winterabend zu reden, als es tatsächlich zu machen, sagt Jon Lord.

Er erklärt, wie das Paar dazu kam, auf der Bühne zusammen zu arbeiten:

– Da passierte einmal dass sein Pianist krank war, und er sagte zu mir: ‚Ich nehme nicht an dass du spielen möchtest?‘ Natürlich tat ich es gerne. Dann wurde ich wieder gefragt, und letztendlich fragte er mich, ob ich einige Dinge dafür schreiben würde.

Jon Lord hat es abgelehnt, die Henley Players für seine Musik zahlen zu lassen.

– John würde stirnrunzelnd auf mich herunter blicken, wenn ich Geld von einer kleinen örtlichen Gesellschaft dafür nehmen würde. Nein, ich werde es genießen zu kommen und die Show zu sehen!

Die Henley Players werden A Voyage Around My Father im The Kenton Theatre in Henley vom 19. bis 23. Oktober aufführen. Für Details rufen Sie 01491 575698 oder gehen Sie auf www.kentontheatre.co.uk.

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BBC und die Australier mögen To Notice Such Things

Juli 20, 2010

Jon Lords neues Album, To Notice Such Things, fährt damit fort, wohlwollende Besprechungen von überall auf der Welt zu bekommen.

Sehen Sie unten eine vollständige Besprechung von Australiens Nationalzeitung, The Australian, und BBCs Music Mag.

Sehen Sie auch unsere Schwerpunktseite für To Notice Such Things.

Klassik
To Notice Such Things
Jon Lord mit den Royal Liverpool Philharmonic
Avie

WENIGE könnten vermutet haben dass Deep Purples Jon Lord letztendlich ruhige, pastorale Stücke für Orchester schreiben würde in der Tradition von Bax, Bridge und Vaughan Williams. Aber seit seinem Durham Concerto im Jahre 2007 hat der Ex-Heavy-Metal-Keyboarder seine Aufmerksamkeit zunehmend der klassischen Komposition zugewendet. Nicht dass das als totale Überraschung kommen sollte, denn lange zurück, 1969, enthüllte sein Concerto for Group and Orchestra, eines von Deep Purples ehrgeizigsten Unternehmen, sein starkes Talent als Schreiber für Orchester. Es ist ein bemerkenswert wehmütiger, nicht-ungestümer Lord dem man auf seiner neuesten Scheibe begegnet. Das Herzstück ist To Notice Such Things, eine Suite geschrieben zum Gedenken an den Drehbuchautor John Mortimer, für den Lord in der langlebigen Bühnenshow Mortimer’s Miscellany in den 1990ern Piano gespielt hat. Zarte Flötensoli und die warm harmonierenden Streicher und Piano machen dies ein gefühlvolles, weichherziges Porträt. Wie auch immer, die zwei besten Stücke sind erst einmal eine Instrumentalversion von Evening Song, von Lords 1998er Album Pictured Within. Es hat eine lieblich dahintreibende Stimmung und zeigt einfach nur, wie sehr er ein Meister der Harmonie ist. Sogar noch duftiger ist For Example, das dem ersten klassischen Komponisten huldigt, bei dem Lord Inspiration gefunden hat, Edvard Grieg. Lords kompositorische Stimme ist durchgehend bezaubernd attraktiv.
Graham Strahle

 

LORD
To Notice Such Things; Evening Song; For Example; Afterwards etc
Jon Lord (Piano), Cormac Henry (Flöte); Royal Liverpool PO/Clark Rundell
Avie AV 2190 54:25 min
BBC Music Direct  
₤13,99

Ex-Deep Purple Keyboard Zauberer Jon Lord war ein enger Freund des Anwalts, Autoren und Erzähler John Mortimer, und war viele Male Gast bei Mortimers gefeierten Ein-Mann-Show-Auftritten. Musik geschrieben für Mortimer’s Miscellany ist jetzt als To Notice Such Things aufgekeimt, einer Suite in sechs Sätzen für Flöte, Piano und Streicher, die des Lebens und des Charakters von Mortimer gedenkt.
Da gibt es, wenig überraschend, eine Menge Vielfalt, der ruhige Pastoralismus von Turville Heath (Mortimers Heim in den Chilterns) kontrastiert scharf mit den forschen, intellektuell behenden Pizzicatos von At Court, dessen geschäftig flatternde Flötenmelodie Mortimers berühmter Brillanz des Witzes und Schlagfertigkeit folgt. Da gibt es auch Schmerzlichkeit, in Winter of a Dormouse, die Flöte forschend melancholisch, dann leidenschaftlich trauernd als der alternde Sir John in Altersschwäche dahinschwindet.
Lords Schreiben ist durchgehend warm und melodisch stark, und während die Musik eher lose impressionistisch und illustrativ ist als symphonisch in der Struktur, erhält sie leicht und berührend das Interesse des Zuhörers während ihrer halbstündigen Dauer. Die Füller sind im Profil weniger zu erkennen, dennoch wiederum lyrisch im Ausdruck und sehr einfühlsam vorgetragen von Clark Rundell und dem Liverpool Orchestra.
Terry Blain

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Besprechung: Lord weiß wirklich was er tut

April 25, 2010

‚Die Liste von Popmusikern, die erfolgreich in das klassische Firmament übergewechselt haben, ist keine Lange … glücklicherweise weiß Lord wirklich was er tut,‘ schreibt TheArtsDesk.com in seiner Besprechung von To Notice Such Things.

‚Es ist idiomatisch orchestriert und gut strukturiert … [und] … die letzten zwei Abschnitte, die die letzten Phasen in Mortimers langem Leben schildern, sind speziell berührend.‘

Lesen Sie die vollständige Besprechung.

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Besprechung The ArtsDesk.com

April 25, 2010

Jon Lord: To Notice Such Things; Evening Song; For Example; Air on the Blue String
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra/Rundell, mit Jon Lord (Piano), Cormac Henry ( Flöte) (Avie)

Die Liste von Popmusikern, die erfolgreich in das klassische Firmament übergewechselt haben, ist keine Lange. Für jeden Damon Albarn Triumph gibt es einen Paul McCartney Stinker um die Dinge auszugleichen. Jon Lord war ein Gründungsmitglied von Deep Purple, die erfolgreich mit Malcolm Arnold in den späten 1960ern mit ihrem Concerto for Group and Orchestra zusammenarbeiteten. Glücklicherweise weiß Lord wirklich was er tut, und To Notice Such Things ist eine Suite für Flöte und Streicher, gewidmet der Erinnerung an Sir John Mortimer, den Lord in den 1990ern kennengelernt hatte. Da gibt es nichts auch nur annähernd Radikales in der musikalischen Sprache, aber sie ist idiomatisch orchestriert und gut strukturiert, mit keinem der Movements das länger bleibt als erwünscht. Die letzten beiden Abschnitte, die die letzten Phasen in Mortimers langem Leben darstellen, sind speziell berührend. Wir bekommen auch noch einige von Lords kürzeren Werken als Ankoppelungen, und die Disc schließt damit dass Jeremy Irons Thomas Hardys „Afterwards“ liest, ein Gedicht mit dem Mortimer seine Bühnenauftritte beschloss. Ein unerwarteter Leckerbissen, wunderschön aufgeführt und aufgenommen.

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‘Um eure Sinne zu erweitern und zu beruhigen…’

April 23, 2010

Haupt-Whitesnake und Ex-Deep Purple Frontmann David Coverdale mag und empfiehlt Jon Lords neues Album, To Notice Such Things.

Auf seiner Webseite schreibt David Coverdale:

‚Knaben und Mädchen, Jungs und Mädels, Hübsche und Schöne… nur ein Quickie… ich habe gerade das neu aufgenommene Werk des überaus charmanten ‚Gentleman of Letters‘ Jon Lord gekauft und spiele es gerade, es ist betitelt: ‚Jon Lord: To Notice Such Things, Evening Song, et al.‘

‚Für all jene von euch die zarte, sensible Begleitmusik genießen um eure Morgen, Nachmittage & Abende zu verschönern, wird dies vielleicht ein lohnender Begleiter sein um eure Sinne zu erweitern und zu beruhigen… Nicht schlecht Jon, mein Kumpel… Überaus erfreulich… Mmmm… Ja… ich werde noch ein Glas von dem Klaret nehmen, danke… Entzückend…‘

Gehen Sie zu Whitesnake.com. Finden Sie David Coverdale persönliche Postings in der BBS Abteilung (oben links). Das obige Zitat ist Posting # 153926.

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Besprechung: Erstklassig, farbig und hineinziehend

April 9, 2010

Eine Besprechung von Gramophone Magazine über Jon Lords neues Album, To Notice Such Things:

J Lord
‚To Notice Such Things‘
To Notice Such Things. Evening Song. For Example. Air on a Blue String. ‚Afterwards‘ von Thomas Hardy
Cormac Henry fl Jeremy Irons spkr Jon Lord pf Royal Liverpool Philharmonic Orchestra/Clark Rundell
Avie ⓕ AV2190 (54′ . DDD)

Der Deep Purple Keyboardspieler würdigt John Mortimer

„Er war ein Mann der gewöhnlich solche Dinge bemerkte“ ist die letzte Zeile des Gedichtes von Thomas Hardy, in dem der Poet versuchte sich vorzustellen, was die Leute nach seinem Tod über ihn sagen könnten. Es war das Gedicht mit dem der Anwalt und Schriftsteller John Mortimer gewöhnlich seine reisende Einmann-Show schloss, in der sein Freund Jon Lord aufzutreten pflegte. Das Hauptwerk hier ist eine programmatische Suite in sechs Teilen für Soloflöte, Piano und Streichorchester, in der Lord Mortimers Kunst und Witz und Aspekte seines Lebens und seiner Karriere beschwört.
Bekannt von Lords früheren Werken für Konzerthalle ist sein flüssiges, erfreuliches Wieder-Vorstellen von Symphonischem Schreiben des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und der Inhalt von Freunden, die darin abgebildet werden. Lord skizziert das „Programm“ von „At Court“, dem zweiten Satz der Mortimer Suite, wie das etwas Verdi oder Elgar hätten festlegen können: „John in seinem Ruhm in den späten 60ern, 70ern und frühen 80ern…einer der großen Anwälte, bekannt für seinen gewaltig schnellen Witz und seine Liebe für ein Streitgespräch. Er liebte ebenso Frauen…“ Auf dem Papier mag dies derivativ oder sogar kokett klingen, aber das Resultat klingt, in entzückender Weise, als ob Bartók in das London von 1930 gelockt worden wäre um mit Eric Coates oder Robert Farnon zu arbeiten.
Das zentraleuropäische Gefühl geht weiter in „The Stick Dance“, eine Illustration des Tanzens-durch-einen-Stellvertreter, das Mortimer, behindert durch einen Stock, im späteren Leben noch immer genoss. Da gibt es ebenso niedergeschlagenere Momente in denen Lords Wissen von Sibelius und Grieg gute Schatten wirft – in der Suite selber „The Winter of a Dormouse“ und „Afterwards“, und For Example, eine Weiterentwicklung eines Pianostücks als Tribut an das schwierige Leben von dem eigenen Lehrer des Komponisten. Das Album endet mit Jon Lord wie er Jeremy Irons Lesung des Gedichtes „Afterwards“ begleitet. Darbietung und Aufnahme sind beide erstklassig.
Mike Ashman

 

LORD
To Notice Such Things
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra / Clark Rundell
Avie

Wir können die „Rock-Ikone taucht einen Zeh in klassische Gewässer“ Beschreibungen hinter uns lassen wenn wir über Jon Lord schreiben. Mit einigen gut aufgenommenen Alben auf seinem Konto können wir ihn zu seinen eigenen Bedingungen akzeptieren. Dieses erfreuliche und malerische neue Werk ist ein gefühlvolles (und gelegentlich unerschrockenes) Porträt von John Mortimer, das während es fortschreitet an Format wächst. Wunderbar, farbig und einbeziehend.